Jugendschutz (Jugendpartys)

Jugendschutz auf öffentlichen Jugendpartys – Wir sind dabei!

Empfehlungen zur Genehmigung und Durchführung von Jugendpartys im Kreis Warendorf zur Intensivierung des gesetzlichen Jugendschutzes gemäß des Jugendschutzgesetz.

Hintergrund

Auf dem Hintergrund der Entwicklungen des riskanten Alkoholkonsums von Kiundern und Jugendlichen (Stichworte waren hier: Flatratepartys und Komasaufen), entwickelte  die AG-Suchtvorbeugung, in Kooperation mit Mitarbeitern der Jugendpflege und dem Ordnungswesen, – 2008 kreisweite Standards als Empfehlungen zur Genehmigung und Durchführung von Jugendpartys im Kreis Warendorf zur Intensivierung des gesetzlichen Jugendschutzes gemäß des Jugendschutzgesetz.

Empfehlung

Ausgehend von der Tatsache, dass vorwiegend die Ordnungsbehörden mit den Veranstaltern von Jugendpartys in Kontakt treten, richten sich diese Empfehlungen an die Ordnungsbehörden selber und die jeweiligen Veranstalter. Als Rechtsgrundlage kann der § 7 JuSchG herangezogen werden. Bestehende kommunale Verfahrensweisen im Rahmen der Durchführung des Kinder- und Jugendschutzes sind zu berücksichtigen. Der aktive Kinder- und Jugendschutz setzt sowohl auf Kreis sowie auf kommunaler Ebene eine  enge Kooperation zwischen Ordnungsbehörden, Polizei und Jugendhilfe voraus.

1. Bei amtlichem bekannt werden einer Jugendparty werden dem Veranstalter zur Information eine Broschüre zum Thema „Feste feiern und Jugendschutz“ ausgehändigt (beispielsweise die Broschüre „Feste Feiern und Jugendschutz“ von der Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz, erschienen im Drei -W-Verlag).

2. Mit den Veranstaltern ist der Abschluss einer  Selbstverpflichtungserklärung/ Durchführungsvereinbarung (siehe Anlagen) vorgesehen. Darin werden regelt:

      • Der Zugang zur Veranstaltung
      • Die Bestimmungen zum Alkoholausschank
      • Weitere allgemeine Bestimmungen

3. Die Übertragung von Erziehungsaufgaben an erziehungsbeauftragte Personen wird im Kreis Warendorf durch ein einheitliches Formblatt gewährleistet.

Verpflichtung

Die rechtlich verbindlichen Regelungen des §12 des Gaststättengesetzes (Gestattung) sind obligatorisch und können durch die o.a. Empfehlungen ergänzt werden.

Download Jugendschutz auf Jugendpartys.

Wir sind dabei …