So sehen Sieger aus…

So sehen Sieger aus…

Bericht der diesjährigen Gewinnergruppe des Radiospottwettbewerbs zu Ihren Erfahrungen rund um die Teilnahme 

Am 18.01.2013 – nach der zweiten Schulstunde – brachen wir auf. Wir, Zoé, Chelsea und Orion, fuhren gemeinsam mit unserer Lehrerin Frau Kolb und Manfred Gesch von der Fachstelle für Suchtvorbeugung aus Ahlen nach Bielefeld zu den ams-Studios, um unseren Gewinner-Spott professionell aufzunehmen…

Die Vorgeschichte:

Unsere Schule nahm an einem Wettbewerb teil. Es ging darum, einen Radio-Spott gegen Alkohol-Missbrauch zu schreiben. Ein Text, der nun tatsächlich gewonnen hatte, wurde von Zoé verfasst. Mit der Lehrerin Frau Kolb wurde dieser überarbeitet und der Slogan „Ohne Sprit – hält fit“ ins Leben gerufen. Eine Stunde haben wir daran gesessen, den Text aufzunehmen und abschicken zu können.

Dann vor circa drei Wochen bekam unsere Lehrerin einen Anruf. Unser Spott hatte gewonnen, wie sie uns mitteilte…

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Die Gewinner des Wettbewerbs 2012 (v.l.n.r.): Chelsea Poyner, Zoé Rothfeld, Orion Hajradini

Die Radiospott-Aufnahme

…weiter geht‘s also mit der eigentlichen Geschichte. Wir fuhren nach Bielefeld. Tatsächlich hatten wir gewonnen. Im Parkhaus ging der Spaß schon los: Die Etagen hatten nicht die üblichen Ziffern oder Farben, sondern waren stattdessen Städten zugeordnet. So parkten wir in Cordoba und machten uns durch Städte wie Athen, Dublin und Berlin auf den Weg zu den „ams-Studios“, wo unser Spott aufgenommen werden sollte.

Nach einigem hin und her kamen wir endlich an und wurden auch kurz darauf in Empfang genommen. Bei einem Getränk sprachen wir ab, wie der Spott dargestellt werden sollte … und waren von der Idee des für die Aufnahme zuständigen Produzenten namens Mathias zunächst einmal ziemlich überrascht.

Sein Vorschlag war zu rappen. Wie man von einem Gedicht auf die Idee kommen konnte, das es sich bei dem Spott um einen Rap handeln könnte, war auch uns zunächst ein Rätsel. Doch wieso sollten wir es nicht einfach mal ausprobieren?

Genau das taten wir dann auch. In einem schallisolierten Raum mit 8.000€ teuren Türen, die an die Kommandozentrale eines Raumschiffes erinnerten, wurde uns die Hintergrundmusik, die bei dem Spott laufen würde, vorgespielt und wir übten, wie es am besten klingen würde. Dafür hatten wir schon beinahe eine dreiviertel Stunde gebraucht, bis wir dann in den Aufnahmeraum selbst kamen – einem kleinen Zimmer, das mit einem Tisch, einem Mikrofon, Kopfhörern und einem Computer ausgestattet war. Vor dem Fenster sah man die Autos auf der Straße vorbeifahren, innen hörte man nichts. War schon ziemlich lustig, was aber noch besser war: Sprach man in dem Aufnahmeraum ins Mikro, so hörte man die Stimme in der ‚Raumschiff-Zentrale‘.

Nachdem wir alles im Kasten hatten, ging der Spaß weiter. Der Spott wurde zusammengeschnitten, während wir uns einen Spaß aus dem Slogan machten, den wir einfach direkt in eine Art Sportwerbung umdichteten: „Ohne Sprit – hält fit, mach mit, noch ein Schritt“. Wir hatten einen Heidenspaß und alle waren am Lachen.

Bis es irgendwann zu Ende ging. Wir verabschiedeten uns von dem Produzenten und machten uns durch Berlin, Athen und Dublin wieder auf den Weg nach Cordoba….

…Zwei Stunden nach dem wir wieder in Wadersloh wahren, kam auch schon der nächste Höhepunkt: Im E-Mail-Eingang war der uns zugeschickte, komplett fertig produzierte Spott. Und einige Tage später waren wir auch schon auf „Radio WAF“ zu hören.

Als Fazit kann man wohl sagen, dass uns die Sache gelungen ist und wir definitiv wieder mitmachen würden. Es war das erste Mal, dass wir dabei waren, aber garantiert nicht das letzte Mal…

Chelsea Poyner